Der Landkreis Uckermark ist der flächengrößte Landkreis Brandenburgs. Er liegt im Nordosten des Landes, nur 80 km von Berlin und 30 km von Stettin entfernt. Es gibt hier drei Nationale Naturlandschaften: der Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und der Naturpark Uckermärkische Seen mit über 500 Seen, Flussläufen und Mooren. Die Städte der Uckermark wurden zum Schutz mit Burgen, Wällen, Stadtmauern, Türmen und Toren versehen, also ganz nach meinem Geschmack.
So eine schöne Fachwerkstadt in Brandenburg zu finden hatte ich nicht erwartet. Zwischen 1210 und 1230 entstand an einer Kreuzung von Handelsstraßen eine Burg, die den neuen deutschen Siedlern Schutz bot. 1233 gründeten die märkischen Askanier die Stadt als Grenzfeste gegen Pommern im Grenzland der Oder. 1254 folgte dann das Stadtrecht.
Parken: Es gibt einen tollen Wohnmobil Stellplatz direkt an der Stadtmauer mit Durchgang zur Altstadt.
| Sehenswertes in Angermünde: • Reste der Burg Angermünde und Mälzerei • Angermünde Museum • Rathaus • Marktplatz mit Figuren und dem Prangeresel • Fachwerkhäuser in der Altstadt • Haus Markt 21 und 23 • Hoher Steinweg, besonders Nummer 16 • Ratswaage • Stadtmauer mit Pulverturm • Klosterkirche • Klosterstraße, besonders Haus 13 • Berliner Straße, besonders Haus 2 • Heilig Geist Kapelle • Stadtkirche • Seetor • Scharfrichterhaus • Mündesee |
Der Name Templin bezieht sich auf die Lage und bedeutet Hügel, am Wasser gelegen oder vom Wasser umgeben. An der Stelle der heutigen Schleuse befand sich vor der Stadtgründung ein natürlicher Damm, über den die damals recht sumpfige, schwer passierbare Gegend durchquert werden konnte und der dazu führte, dass sich hier zwei Handelsstraßen kreuzten, die Teil des mittelalterlichen Straßennetzes der Via Regia waren. 1270 wird Templin erstmals urkundlich erwähnt.
Parken: der Wohnmobilstellplatz von Templin ist kostenpflichtig und kann nur mit App bezahlt werden. Er liegt am Mühlentor, direkt am Wasser auf einem großen Parkplatz. Es gibt V/E, allerdings ist das Grauwasser nur über einen Schlauch oder mittels eines Gefäßes zu entsorgen. Man kann nicht drüber fahren.
| Sehenswertes in Templin: • Mühlentor • Stadtmauerrundweg • Eulenturm • Wieckhäuser • Berliner Tor • Prenzlauer Tor • Pulverturm • Museum für Stadtgeschichte • Maria Magdalenen Kirche • St. Georgenkapelle • Rathaus • Marktplatz • Fachwerkhäuser in der gesamten Altstadt • älteste Fachwerkhäuser in der Rühlstraße • Grab der Friederike Krüger |
Die Burgruine Greiffenberg ist der Rest einer Höhenburg im Ortsteil Greiffenberg der Stadt Angermünde. Die kleine kastellartige Burg auf einer künstlichen Anhöhe im Welsetal wurde 1224 erbaut. Die Anlage ist eine der wenigen erhaltenen Mittelalterburgen im Norden Brandenburgs, deren Ausmaße im viereckigen Grundriss bis heute vollständig sichtbar blieb.
Parken: an der Burg ist schwierig. Es gibt einen kleinen Parkplatz an der Treppe ansonsten sollte man sich einen Platz im Ort suchen. Der Weg ist nicht weit und man kann gleich noch an der Sternwarte vorbei schauen.
| Sehenswertes in Greiffenberg • Burgruine • Reste vom Bergfried • Reste eines Torbaus • die Feldsteinfundamente der Wohngebäude und der Ringmauer • Wall- und Grabenreste. • Sternwarte • Lenné Park Görlsdorf |
Landin ist ein geschichtsträchtiger Ort, der bereits 1250 erstmals als Ort Landin im Zusammenhang mit dem Vertag von Landin urkundlich erwähnt worden ist und gilt als „Wiege“ der Uckermark. Bis 1860/61 war das Schloss nur ein Rittergut wie so oft in Brandenburg. Wilhelm Georg von Warburg ließ 1861 auf den Grundmauern des alten Herrenhauses das Schloss im Tudorstil errichten.
Parken: ist vor der Scheune des Schlosses problemlos möglich
Das Kloster wurde wahrscheinlich 1271 gegründet, im gleichen Jahr wie das Kloster Chorin im Barnim. m Mittelalter lag das Kloster in der nördlichen Mark Brandenburg an der Grenze zu Mecklenburg-Strelitz an einer Handelsstraße von Prenzlau nach Fürstenberg an der Havel.
Parken: vor dem Klostergelände findet ihr einen großen Parkplatz mit einigen Picknick Tischen am Rand.
| Sehenswertes am Kloster Boitzenburg • Von dem Klosterkomplex sind die Nordwand und der Chor der Klosterkirche sowie Teile der Wände der Klausurgebäude erhalten. • außerdem kann man Formsteine sehen, die eindeutig der Choriner Bauhütte zugeschrieben werden • Klostermühle mit Museum • Veranstaltungen am Kloster • Spaziergang durch den Tiergarten • Schloss Boitzenburg |






