Der Landkreis Prignitz liegt im Nordwesten Brandenburgs, im Vierländereck mit Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Als eine der ältesten Regionen der Mark Brandenburg ist die Prignitz reich an Geschichte. Typisch sind kleine mittelalterliche Städte, Rundlingsdörfer, Fachwerkhäuser und zahlreiche Burgen. Der Name leitet sich vom slawischen Wort „pregynica“ ab, was „undurchdringlicher Wald“ bedeutet. Mehr Wissen über die Prignitz gibt es hier.
Lenzen
Tourist Info Lenzen
Ihr findet die Tourist Info im Stumpfen Turm.
Adresse: Berliner Str. 7, 19309 Lenzen (Elbe)


Die Stadt befindet sich im äußersten Nordwesten Brandenburgs an der Grenze zu Mecklenburg Vorpommern und Niedersachsen. Was wir in Lenzen entdecken können ist eine Burg, viel Fachwerk, historische Orte und wunderschöne Natur. Erstmals erwähnt wurde Lenzen im Zusammenhang mit einer Schlacht 929. 1237 erhielt Lenzen das Stadtrecht.
Parken in Lenzen: es gibt entlang der Straßen zahlreiche Parkmöglichkeiten. Direkt an der Burg ist ein Parkplatz, den man im Herbst und Winter gut zum Übernachten nutzen kann.
Caravan Stellplatz Haus am See
dieser stadteigene Platz ist ganzjährig geöffnet und liegt am Rudower See. Die Nacht kostet 20€ inklusive Strom und Wasser. Im Winter ohne Versorgung.
Adresse: Rekener Str. 1, 19309 Lenzen (Elbe)
| Sehenswertes in und um Lenzen: • Burg Lenzen mit Burggarten • Ausstellung im Burgturm (kostenpflichtig) • Lenzener Narrenfreiheit • Altstadt Lenzen mit vielen Fachwerkhäusern • Stadtkirche • Rathaus Lenzen mit Einzeigeruhr • Postmeilensäule • Stadtmauerreste • Stumpfer Turm • Großsteingrab Mellen |
Perleberg liegt am Fluß Stepenitz, welcher gleich dahinter in das Elbe-Urstromtal fließt. Die Altstadt von Perleberg liegt auf einer aus Sandablagerungen gebildeten Insel zwischen zwei Stepenitzarmen im Stepenitztal. Die Stadt nennt sich selbst die Perle der Prignitz und ist die Kreisstadt des Landkreises. Kulinarisches Highlight der Region ist der Knieper, ein Sauergemüse ähnlich dem Sauerkraut. Dieser besteht traditionell aus Weißkohl, blauem Markstammkohl und Grünkohl. Am besten isst man ihn im Winter, denn dann ist er wirklich frisch. Ich sag es vorweg, die Stadt hat mich total begeistert. Wenn man eine Fachwerkstadt sehen will, dann auf nach Perleberg.
Parken in Perleberg
Um die Altstadt zu besuchen kann man am Markt vor dem Rathaus parken oder entlang der Straßen.
Mit größeren Fahrzeugen nutzt man besser den Parkplatz an der Sophienstraße. Dort gibt es außerdem Stellplätze für Wohnmobile.
Der Wohnmobilstellplatz ist kostenlos, hat keine V/E und liegt ruhig auf dem Parkplatz. Ich habe dort nicht übernachtet.
Adresse: Sophienstraße 1, 19348 Perleberg
| Sehenswertes in Perleberg • Marktplatz mit Roland, Rathaus, Kirche • Fachwerkhäuser am Markt und der gesamten Altstadt • besonders das Knaggenhaus am Markt und das Renaissance Fachwerkhaus am Schuhmarkt 1 • Beate Uhse Filmdrehort Poststraße • Wallgebäude • historischer Ort am Nikolaiplatz • Regionalmuseum und Mönchsort (kostenpflichtig) • historische Fleischerei in der Poststraße • Senfmanufaktur am Markt |
Wittenberge wurde wahrscheinlich vor 1239 unter Obhut der Familie Gans gegründet, wie auch Perleberg und Putlitz. Große Teile der Stadt fielen allerdings Kriegen, Deichbrüchen und Stadtbränden zum Opfer. Später entwickelte sich Wittenberge zu einem Industriestandort. Die Lage an der Elbe hat das sicher begünstigt. Ein Spaziergang durch Wittenberge ist zugleich eine Zeitreise durch die Jahrhunderte. Es gibt sehr Altes aber auch jede Menge Industriekultur.
Parken in Wittenberge: ein Mangel an Parkmöglichkeiten besteht in Wittenberge in der Regel nicht. Ich habe an der Elbe neben der Ölmühle geparkt.
Auf dem Gelände der alten Ölmühle befindet sich ein Wohnmobilstellplatz, der vom Hotel betrieben wird. Adresse: Bad Wilsnacker Str. 52, 19322 Wittenberge für 10€/24h kann man hier wunderbar stehen. Gegenüber befindet sich die einzige Brauerei in Wittenberge.
Ein weiterer Wohnmobil Stellplatz befindet sich am Sportboothafen. Adresse: Elbstraße 65, 19322 Wittenberge Auch hier kostet die Übernachtung 10€ und es gibt eine V/E.
| Sehenswertes in Wittenberge: • Steintorturm – das älteste Gebäude von Wittenberge • Alte Burg Wittenberge mit Stadtmuseum • ein paar alte Fachwerkhäuser stehen im Bereich des Steintorturmes • evangelische Kirche in der Altstadt • Rathaus Wittenberge im Neobarock • Historischer Wasserturm im Stadtpark mit Trinkhalle • Jugendstilhaus Haus der vier Jahreszeiten • Historischer Bahnhof mit Gründerzeit Speisesaal • Alte Ölmühle • Uhrenturm des Nähmaschinenwerks Singer mit der größten freistehenden Turmuhr auf dem europäischen Festland (nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen, man sieht ihn aber vom Firmentor aus) • Eisenbahnmuseum Historischer Lokschuppen |
Bad Wilsnack ist nicht nur ein historischer Wallfahrtsort sondern auch ein Kurort mit der Artbezeichnung Thermalsole- und Moorheilbad. Wahrzeichen der Stadt ist die Wunderblutkirche St. Nikolai, eine mittelalterliche Wallfahrtskirche von einst europäischem Rang. 1384 wurde Wilsnack erstmals urkundlich erwähnt. Durch die Wunderbluthostien wurde es zum Pilgerort und galt als Santiago Nordeuropas.
Parken: Bad Wilsnack hat ausreichend Parkmöglichkeiten entlang der Straßen und auf einigen Parkplätzen.
Wohnmobil Stellplatz: in Bad Wilsnack gibt es einen kostenpflichtigen Wohnmobil Stellplatz an der Kristall Therme. Anreisen könnt ihr dort nur während der Öffnungszeiten. Adresse: Kristall Kur- und Gradier-Therme Bad Wilsnack Am Kähling 1 19336 Bad Wilsnack in der Prignitz
| Sehenswertes in Bad Wilsnack • Wunderblutkirche St. Nikolai • Altes Rathaus • Neues Rathaus • Große Straße mit vielen Fachwerkhäusern • Große Straße 25 • Große Straße 27 • Reste vom alten Schloss hinter der Kirche • Kurpark • Wasserturm • Bahnhof mit Stadtgeschichte |
Mitte des 12. Jahrhunderts kamen mit den Rittern Bauern und Siedler aus Niedersachsen, Franken, der Altmark und aus den Niederlanden in die Gegend. 1256 gab es das Stadtrecht für Pritzwalk. Die günstige Lage am Schnittpunkt der Handelsstraßen führten im 14. und 15. Jahrhundert zu beachtlichem Wohlstand. So war Pritzwalk damals auch Mitglied der Hanse. Geblieben sind viele Zeugnisse dieser Zeit. Die Stadt hat jede Menge schönes Fachwerk aber auch einen durchaus liebevollen Ostcharme zu bieten.
Parken: in Pritzwalk gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten und zwei Wohnmobil Stellplätze.
Wohnmobil Stellplatz an der Stadtmauer: der Platz ist kostenpflichtig Adresse: Gartenstraße 37A, 16928 Pritzwalk
Wohnmobil Stellplatz Hainholz: der Platz am Waldbad ist kostenlos und auf einem Wanderparkplatz gelegen. Adresse: Hainholz 2, 16928 Pritzwalk
| Sehenswertes in Pritzwalk: • Rathaus und Marktplatz • Nikolaikirche • Fachwerkhäuser um die Nikolaikirche • Reste der Stadtmauer mit Wehrturm • Rundweg an den Wällen der ehemaligen Stadtbefestigung • Museumsfabrik Pritzwalk |
Die erste Erwähnung Meyenburgs datiert vom November 1285. Die Markgrafen von Brandenburg, Otto V. und Otto VI. stellten hier eine Urkunde aus. Sie sind damit auch die ersten nachweisbaren Burgherren. Spätestens 1364 gelangte Meyenburg in die Hände der von Rohrs, die aus Bayern kommend hier zu einem bedeutenden Adelsgeschlecht aufstiegen. Sie bauten die mittelalterliche Burganlage zum Wohnhaus um. Erst 1865-1866 wurde aus der Burg endgültig das heutige Schloss.
Parken: vor dem Schloss gibt es einen Parkplatz, der allerdings recht klein ist. Mit großen Fahrzeugen parkt man besser in der Stadt.
| Sehenswertes in Meyenburg: • Schloss Meyenburg • Portal am Eingang • Schlosspark • Modemuseum (kostenpflichtig) • Schlossmuseum (kostenpflichtig) • Hungerturm |
Das Schloß Wolfshagen in der Prignitz liegt seit dem Wendenkreuzzug von 1147 im Herrschaftsgebiet der Familie Gans, später Gans zu Putlitz genannt. Es liegt idyllisch an der Steppenitz, wo die einstige Burg eine Furt bewachte. 1787 entstand die jetzt bestehende Zweiflügelanlage in deren Räumen finden sich noch die originalen Dielenböden aus der Erbauungszeit. Das Museum im Schloss ist sehr sehenswert und auch der Weg um das Schloss lohnt sich.
Parken: Das Schloss hat einen kleinen Parkplatz.
Wohnmobile: da Wolfshagen in der Nähe von Pritzwalk liegt, kann man die dortigen Wohnmobil Stellplätze nutzen.
| Sehenswertes in Wolfshagen: • Schloss • Schlosspark • Reste des Torhauses • Museum im Schloss (kostenpflichtig) • Schlosskapelle (kostenpflichtig) • Café im Schloss • Porzellan Sammlung – die größte Sammlung von mitteleuropäischem unterglasurblau gemaltem Porzellan |
Direkt am Elberadweg, zwischen Havelberg und Wittenberge, liegt eines der storchenreichsten Dörfer Deutschlands. Jedes Jahr klappern hier fast 30 Storchenpaare auf ihren Nestern.
Der Name des Dorfes Rühstädt geht vermutlich auf das Wort Ruhestätte zurück und hängt mit der alten märkischen Ritterfamilie derer von Quitzow zusammen, die seit 1384 hier ansässig war. Im Dorf finde ich deshalb nicht nur Störche sondern auch historische Gebäude und einen kurzweilig gestalteten Rundgang durch die Geschichte.
Parken: am Nabu gibt es zwei große Parkplätze und auch im Dorf hat es reichlich Parkmöglichkeiten.
Wohnmobil Stellplatz: auf dem Parkplatz am Nabu gibt es einen kostenlosen Wohnmobil Stellplatz gehen Spende. Der Platz hat keine V/E, man kann hier aber wunderbar Störche beobachten.
| Sehenswertes in Rühstädt: • Nabu Zentrum mit Ausstellung und Hofladen • Störche • Naturlehrpfad um das Nabu • Kräutergarten • Schloss Rühstädt • Gutsanlage mit Storchenbalkon • Kirche aus dem späten 15. Jahrhundert • alter Wasserturm • Rundweg durch das Dorf • ältestes Fachwerkhaus im Dorf • typische Fachwerkhäuser der Prignitz • alte Schule |
Der Legende zufolge verdankt das Kloster Marienfließ seine Gründung einer heiligen Blutreliquie. Ritters Johann Gans zu Putlitz ließ im Jahre 1231 an der Stepenitz ein Zisterzienser-Nonnenkloster errichten, das älteste in der Prignitz. Dort sollte die Blutreliquie einen würdigen Platz bekommen.
Parken: auf dem Klostergelände gibt es keine Parkplätze für Besucher. Das Gelände kann zwar besichtigt werden, beherbergt aber auch private Wohnungen. Vor dem Kloster kann an der Straße geparkt werden.
| Sehenswertes in Marienfließ: • Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert • schöner Park um die Kirche • Eingangstor zum alten Kloster |
Die Plattenburg liegt im gleichnamigen Ort, der ein Gemeindeteil von Kletzke ist. Die Burg wurde wahrscheinlich vor 1200 angelegt. Sie war bis 1548 als Sommerresidenz der Havelberger Bischöfe. Die Burg kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. In den Burghof kommst du kostenlos rein.
Parken an der Plattenburg
Es gibt einen PKW Parkplatz direkt and der Burg. Bei Veranstaltungen kann man auch im Ort parken, hier befindet sich ein riesiger Parkplatz.
Der Wohnmobil Stellplatz ist für 4 Fahrzeuge, er hat nur Strom, keine V/E und keine Mülleimer. Der Platz ist unbefestigt und leicht schräg, man findet aber eine perfekte Stelle. Das Internet ist hier praktisch kaum vorhanden, ich hatte 1 Balken LTE. Man steht sonnig bis halbschattig und da rings herum Wasser ist gibt es auch Mücken.
| Sehenswertes an der Plattenburg: • Oberburg • Unterburg • Burgkapelle (kostenpflichtig) • Burghof • Rundweg um die Burg • frischen Fisch beim Fischer kaufen (eingeschränkte Öffnungszeiten) • alte Wassermühle |















