Schloss Landin & Burg Greiffenberg • Ausflugsziele in der Uckermark

Mein erster Stopp auf dem Brandenburg Roadtrip im neuen Jahr führt mich in den Landkreis Uckermark. Hier soll es ein wunderschönes Schloss geben, welches leider nur noch eine Ruine ist. Ich fahre trotzdem hin und werde in Hohenlandin nicht enttäuscht. Auf dem Rückweg zu meinem Übernachtungsplatz in Angermünde statte ich der Burg Greiffenberg einen Besuch ab. Ob sich beides lohnt erfahrt ihr im Artikel.

In Vlog 271 nehme ich euch mit nach Hohenlandin und zur Burgruine Greiffenberg, beides in der Uckermark.
Schloss Landin oder Warburg House

Geschichte

• Bis 1860/61 war das Schloss nur ein Rittergut wie so oft in Brandenburg.

• Wilhelm Georg von Warburg ließ 1861 auf den Grundmauern des alten Herrenhauses das Schloss im Tudorstil errichten.

• Rundherum liegt der Schlosspark den 1822 kein Geringerer als Peter Joseph Lenné gestaltet hatte.

• Landin ist ein geschichtsträchtiger Ort, der bereits 1250 erstmals als Ort Landin im Zusammenhang mit dem Vertag von Landin urkundlich erwähnt worden ist und gilt als „Wiege“ der Uckermark.
Muss man diese Ruine besuchen?

Bestimmt nicht aber:
es gibt kaum Tudorstil Gebäude im Land Brandenburg und da ich diesen Baustil sehr schön finde musste ich doch hin.

Es finden sich echt schöne Details an der aufwändigen asymmetrischen Anlage mit Türmen und Zinnen, die sich lohnen zu betrachten.

Ein Verein kümmert sich um die Erhaltung der nach 1977 verfallenen Ruine und sammelt Spenden.

Dafür finden in der Kirche Theater Veranstaltungen statt.
Der Park kann frei besichtigt werden.

Die Gartengestaltung von Lenné ist allerdings nicht mehr zu erkennen.

Es gibt noch den Schlossteich und die Ruinen der Gutsgebäude.

Das ehemalige Schloss ist schon von der Zufahrtsstraße zu sehen. Dann steht man erst einmal vor der Scheune, die schon restauriert wurde. Hier gehts einmal hinten rum zum Schloss.
Hinein kann man ins Schloss nicht mehr, es ist wegen des schlechten Zustands gesichert.
Die Sage vom Brunnen im Schlosspark

Am Brunnen wartet der Text einer traurigen Sage auf den Besucher.

Ein einst dort ansässiger Bauer erwischte seinen Sohn mit seiner Liebsten.

Die allerdings war diese die Tochter von Slawen. Deshalb erschlug er beide und versteckte sie im Brunnen.

Danach beteiligte er sich an der Suche.

Lange konnte er mit seiner Schuld allerdings nicht Leben und brachte sich um.
Adresse:
16278 Mark Landin-Hohenlandin
Schlossstraße 5
Förderverein Schloß Hohenlandin
Burg Greiffenberg

Die Burg ist die Ruine einer Höhenburg im Ortsteil Greiffenberg der Stadt Angermünde.
Geschichte:

• Die kleine kastellartige Burg auf einer künstlichen Anhöhe im Welsetal wurde 1224 erbaut.

• 1261 wurde die Burg als „civitas Grifenberg“ mit Hospital als Stammsitz der Familie von Greiffenberg erwähnt.

• Im 13. Jahrhundert verlief hier eine bedeutende Handelsstraße von Mitteldeutschland nach Stettin an die Ostsee und weiter ins Baltikum, der Städte wie Eberswalde und Angermünde ihren Aufstieg verdanken. 

• 1674 wurde die Burg zerstört und danach als Steinbruch genutzt.

• Die Anlage ist eine der wenigen erhaltenen Mittelalterburgen im Norden Brandenburgs, deren Ausmaße im viereckigen Grundriss bis heute vollständig sichtbar blieb
• Zu besichtigen sind der 12 Meter hohe Stumpf des dreigeschossigen runden Bergfrieds auf einer Grundfläche von 9 mal 9 Metern mit einer Mauerstärke von 1,4 Metern, Reste eines Torbaus und die Feldsteinfundamente der Wohngebäude und der Ringmauer sowie Wall- und Grabenreste.

• Auf der Burg gibt es regelmäßig Veranstaltungen.

• Parken an der Burg ist schwierig. Es gibt einen kleinen Parkplatz an der Treppe ansonsten sollte man sich einen Platz im Ort suchen.

• Die Burganlage kann frei besichtigt werden.
AdresseUnterhof 16, 16278 Angermünde
http://www.burg-greiffenberg.de/
Fazit:
Die Burg ist klein aber wirklich schön zu erkunden. Die Tafeln am Eingang geben einen guten Überblick über die Geschichte.
Für mich war es interessant, weil es in Brandenburg und gerade im Norden des Bundeslandes nicht viele Höhenburgen gibt.
besucht am: 21. März 2025
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