Der Landkreis Havelland erstreckt sich von der westlichen Stadtgrenze Berlins bis an die Landesgrenze von Sachsen-Anhalt. Durch seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ist das Havelland eng mit der Figur des „Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ und seinen Birnen verbunden. Aber auch Otto Lilienthal machte hier seine ersten Flugversuche und Brandenburgs größter Naturpark Westhavelland ist dank seiner geringen Lichtverschmutzung Deutschlands erster Sternenpark.
Nauen trägt den Beinamen Funkerstadt, den sie für die Pionierarbeit der 1920-er Jahre in Sachen Funktechnik erhielt. 1186 erstmals erwähnt, wurde Nauen 1292 dann das Stadtrecht verliehen.
Parken: in Nauen kann man gut entlang der Straßen parken. Ansonsten einen der Supermärkte nutzen, die Zeit reicht für einen Spaziergang durch die Altstadt.
| Sehenswertes in Nauen • Fachwerkhäuser in der Goethestraße und der Altstadt • Wasserturm • Rathaus • Richart Hof • Großfunkstelle Nauen |
Ribbeck ist mittlerweile ein Teil der Stadt Nauen. Das war nicht immer so und in diesen alten Zeiten, kam der Herr Fontane vorbei und dichtete kurzerhand seine Verse vom Birnbaum und dem Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Wahrscheinlich ahnte er damals nicht, dass dieses Gedicht das kleine Dorf bis über die Grenzen Brandenburgs hinaus bekannt machen sollte. 1375 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Damals schon in Zusammenhang mit der Familie von Ribbeck die bis 1945 Besitzer
des Gutes blieb.
Parken: mit dem Wohnmobil könnt ihr auf P2, ganz hinten am Feld stehen. Der Platz ist kostenlos, hat keine V/E aber Papierkörbe.
Für PKW gibt es gleich vorne am Schloss einen kostenpflichtigen Parkplatz oder auf P2, der auch für PKW kostenlos ist.
| Sehenswertes in Ribbeck • Schloss Ribbeck • Alte Schule (mit historischem Klassenraum und Café) • Birnengarten Ribbeck mit verschiedenen alten Birnensorten, eine für jedes Bundesland • Pfarrgarten • Alte Brennerei, ehemalige Getreidemühle • Altes Waschhaus heute Café Frau Wesche |



