Potsdam Sanssouci – 24 Tipps für deinen Parkbesuch in Sanssouci

Entdecke die geheimen Orte von Potsdam Sanssouci mit mir.

Potsdam Sanssouci, dieser wohlklingende Name ist weithin bekannt und auch ich war schon unzählige Male im UNESCO Weltkulturerbe Park und in den Schlössern von Sanssouci unterwegs. Zwei preußische Könige prägten Sanssouci mit ihren Ideen und Vorstellungen von Wohnen und Gartenkunst. König Friedrich II und König Friedrich Wilhelm IV von Preußen schufen damit einen außergewöhnlichen Landschaftspark der beeindruckend, bedeutend, wunderschön und zugleich fast überfordernd an Eindrücken ist.

In diesem Artikel zeige ich dir einen Weg durch den Park der alle Sehenswürdigkeiten von Sanssouci einschließt. Ich habe dir die einzelnen Highlights so aneinander gereiht, wie ich sie gegangen bin. Zusätzlich findest du in meinem Komoot Account die Tour zum nachlaufen. 

Infos zur Wanderung

  • Länge: 10,7 Kilometer
  • Startpunkt: Schloß Sanssouci – Grab Friedrich II.
  • Endpunkt: Neues Palais

Anreise nach Park Sanssouci

Der 290 Hektar große Park Sanssouci liegt in der Landeshauptstadt von Brandenburg und ist mit seinen zahlreichen Schlössern, Gebäuden und Gartenteilen eine der Top Sehenswürdigkeiten in Potsdam. 

Von Potsdam Hauptbahnhof aus nimmst du den Bus X15. Haltepunkt Schloss Sanssouci. Für den Rückweg kannst du vom Neuen Palais aus den Bus 605 nutzen.

Hast du die Berlin Welcome Card mit Umland, kannst du die Busse und Bahnen in Potsdam kostenlos nutzen und hast ermäßigten Eintritt in die Schlösser des Parks Sanssouci.

Reisetipps für Sanssouci

  • Eintritt: Park Sanssouci ist kostenfrei.
  • Schlösser und Gebäude kostenpflichtig, Einzel- und Kombitickets sind hier buchbar.
  • Jahreskarte mit freiem Eintritt in alle Schlösser und Gebäude der Stiftung preußische Schlösser und Gärten, inklusive Sonderführungen.
  • Infos zu den Schlössern und zum Park Sanssouci: https://www.spsg.de/startseite

Die 24 Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci in einem Spaziergang


Schloss Sanssouci

Am Anfang meines Rundgangs steht ein Schloß, welches Friedrich II. 1745 nach eigenen Skizzen von seinem Hausarchitekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichten ließ und ihm den Namen Ohne Sorge – Sans,Souci gab. Wenn du früh genug startest, hast du das Schloß noch fast für dich alleine, denn Schloß Sanssouci ist ein wahrer Touristenmagnet und ein echter Instagram Hotspot.

Der König und sein Schloß – die Geschichte

1746 bis zu seinem Tod nutzte Friedrich II. das Schloß von Ende April bis Ende Oktober als Wohn- und Arbeitsstätte. Er liebte es in Sanssouci zu sein.

Die Innenräume des für einen König eher kleinen Schlosses sind im Stil des friderizianischen Rokoko eingerichtet, einem Stil den ich sehr mag.  In der Mitte liegt der Marmorsaal, dessen geöffnete Kuppel das Pantheon in Rom zum Vorbild hat und der zum Garten ausgerichtet ist. Der Marmor wurde damals eigens aus Schlesien und Carrara herbei geschafft. Der schöne Marmorsaal diente als Festsaal. 

Auf der östlichen Seite befinden sich die Privaträume Friedrich II., so auch die Bibliothek. Sie umfasste zu seinen Lebzeiten mehr als 2000 Werke und war einem Arbeitszimmer im Schloß Rheinsberg nachempfunden.

Natürlich benötigte der leidenschaftliche Querflötenspieler Friedrich auch ein Konzertzimmer. Hier fanden die Hauskonzerte des Königs statt. Übrigens stammen 120 Querflötensonaten aus seiner Feder. 

Das Konzertzimmer zählt zu einem der schönsten Räume des deutschen Rokoko und trug sehr zur Bekanntheit von Sanssouci bei.


Schloss Sanssouci besuchen

Sanssouci gilt heute als ein bedeutendes Beispiel des friderizianischen Rokoko. Die Innenräume sind zum größten Teil aus der Zeit Friedrich des Großen erhalten.

Schaut mal an der Westseite des Schlosses vorbei. Dort steht auf dem Weg zur Mühle oft ein Querflötenspieler der die Sonaten des Königs wieder gibt.

Der Eintritt ins Schloss ist kostenpflichtig, die Karten bekommst du in der Tourist Information hinter der historischen Mühle oder online.

An der Rückseite des Schlosses findest du eine Anzeige der freien Slots, bei meinem Besuch waren reichlich Termine zu haben.

Die Besichtigung der Räume lohnt sich unbedingt, vor allem für Rokoko Fans ist sie ein Muss. Die Innenräume des Schlosses sind so üppig dekoriert, so farbenfroh und detailreich, dass ich nicht wusste, wo ich zuerst hinsehen sollte.

Öffnungszeiten:

ÖPNV: vom Hauptbahnhof Potsdam gelangst du am einfachsten mit den Bus X15 zum Schloß Sanssouci


Gruft Friedrich des Großen

Gleich neben dem Schloss Sanssouci findest du die Gruft Friedrich des II. Wenn man es nicht weiß, könnte man dieses Highlight leicht übersehen. Sie liegt auf der Ostseite, er konnte sie also von seinem Arbeitszimmer aus sehen. Zu einem Freund soll er bei einem Spaziergang gesagt haben, „wenn ich dort bin, werde ich ohne Sorge sein“

Noch vor dem Bau des Schlosses ließ Friedrich sich seine Gruft anlegen, in der er nach eigenem Willen ohne Prunk und Pomp bei Nacht begraben werden wollte.

Sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm II. erfüllte ihm diesen Wunsch nicht und so musste Friedrich über 200 Jahre warten, bis er 1991 um Mitternacht sein geliebtes Sanssouci wieder sah. 


Friedrich und die Kartoffeln

Auf dem Grab liegen oft Kartoffeln, das hat eine besondere Bewandtnis. Friedrich II. erließ in Preußen den Kartoffelbefehl. Dieser ordnete den Anbau von Kartoffeln zur Verhinderung von Hungersnöten an. Dabei musste sich der König etwas einfallen lassen, denn die Bauern wussten nichts mit der Kartoffel anzufangen. 

Friedrich II. gab Anbau und Nutzungshinweise bekannt und schließlich ließ er die Kartoffeln auf seinen eigenen Feldern anbauen und von Soldaten bewachen. Erst das machte die störrischen Bauern neugierig und so stahlen sie Nachts die Kartoffeln, um sie nun doch auf ihren Feldern anzubauen.


Der Ruinenberg

Vom schönen Schloß aus geht es bergauf, zu einem Geheimtipp in Sanssouci, dem Ruinenberg.

1748 ließ Friedrich II. das Wasserreservoir auf dem 74 Meter hohen Ruinenberg, der diesen Namen erst später erhielt, erbauen. Das riesige Wasserbecken sollte die Fontänen im Park zum sprudeln bringen. Das gelang zu seinen Lebzeiten leider nur einmal, denn der Park Sanssouci liegt weitab der Havel und die Technik, Wasser über so weite Strecken zu pumpen gab es damals nicht.

Um das Wasserbecken zu kaschieren ließ Friedrich II. die Umgebung mit künstlichen Ruinen ausschmücken, die vom Schloß aus zu sehen sind.

Es entstand ein Monopteros aus Backsteinen, eine Pyramide, die ionischen Säulen und die Theatherwand.

Es lohnt sich wirklich auf den Berg zu steigen, denn von oben hast du einen wunderbaren Blick über das Schloß und die Ruinen spiegeln sich herrlich auf der Wasseroberfläche.

Ein Bauwerk, welches du heute dort oben sehen kannst kam allerdings erst später hinzu. König Friedrich Wilhelm IV, der ein großer Fan von Friedrich dem Großen war, ließ das Ensemble 1846 durch den 23 Meter hohen Normannischen Turm ergänzen.

Friedrich Wilhelm IV war es auch der durch die Anschaffung einer Dampfmaschine erstmals die Fontänen im Park betreiben konnte. Die originale Borsig Dampfmaschine kannst du im Dampfmaschinenhaus an der Neustädter Havelbucht bewundern. 

Öffnungszeiten: Der Normannische Turm ist nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet. 


Triumphtor und Winzerhaus

Auf dem Weg zurück in den Park Sanssouci kommst du am Winzerhaus auf dem Winzerberg vorbei. Der italienische Stil des Hauses verrät es vielleicht schon, das Winzerhaus wurde von Friedrich Wilhelm IV. 1849 in Auftrag gegeben. Dort wohnte der Winzer, denn der König ließ den ehemaligen Mühlenberg terrassieren um Wein anzubauen. 

1850/51 kam dann das Triumphator hinzu. König Friedrich Wilhelm IV. hatte sich den Plan in den Kopf gesetzt eine Triumphstraße für Friedrich den Großen zu bauen. Das Tor sollte der Ausgangspunkt werden. Doch diese Straße wurde nie vollendet. Später stelle ich dir noch ein Gebäude an der geplanten Straße vor.


Das Obeliskportal und der Obelisk

Vom Triumphtor aus steht der Obelisk nicht weit entfernt. Er wurde schon 1747 erbaut und war damit eins der ersten bildhauerischen Werke nach dem Schloß Sanssouci.

Du findest den Obelisk am östlichen Parkeingang, er bildet eine Sichtachse zum westlich gelegenen Neuen Palais und kennzeichnet damit den friderizianischen Parkteil.

Tipp: wenn du noch vor dem Parktor links dem schmalen Weg folgst, erhältst du den besten Blick auf die Friedenskirche, zu der wir im Laufe des Artikels noch kommen.


Neptungrotte

1751-57 ließ Friedrich II die Neptungrotte auf der Ostseite des Parks errichten. Sie gehörte neben der großen Fontaine vor der Freitreppe und den Marmorkolonnaden zu den bedeutenden Wasserspielen in Sanssouci.

Diese kamen jedoch zu Lebzeiten Friedrich II. nicht zum Einsatz, da es aus Unkenntnis nicht gelang das Wasser von der Havel zum Ruinenberg zu pumpen.

An der Neptungrotte triffst du eher weniger Besucher an, denn sie liegt etwas versteckt im Park. Sie ist den Abstecher aber wirklich wert, denn die zahlreichen Muscheln an den Wänden geben ein fantastisches Bild.


Die Bildergalerie von Sanssouci

Friedrich II. und seine Bildergalerie – die Geschichte

Anstelle eines Gewächshauses auf der östlichen Seite von Schloß Sanssouci ließ Friedrich II. 1755 die Bildergalerie errichten. Die Architektur orientierte sich dabei an den westlich von Schloß Sanssouci erbauten Neuen Kammern.

Im Inneren ist die Bildergalerie prachtvoll gestaltet und reichlich bestückt. Friedrich II. achtete darauf, dass alle Bilder eine positive Ausstrahlung hatten. War der König in Sanssouci anwesend, so traf man ihn pünktlich um 11 Uhr Mittags in der Bildergalerie an. Er blieb dann eine Stunde und kam mit einem Lächeln wieder heraus.

Besucher konnten sich vom Aufseher durch die Galerie führen lassen und auch das Schloss konnte bei Abwesenheit von Friedrich II. besichtigt werden.

Die Bildergalerie besuchen

Für Kunstfans ist sie ohne Frage ein Muss aber auch von Außen ist die Galerie sehr sehenswert. Nähert man sich ihr aus dem Holländischen Garten steht man vor einem Gebäude gesäumt mit wunderschön gearbeiteten Marmorfiguren zwischen den bis auf den Boden reichenden Fenstern.

Die Galerie gilt als der älteste erhaltene fürstliche Museumsbau in Deutschland. 140 Kunstwerke aus der Zeit Friedrichs II. können heute noch besichtigt werden. Sie hängen dicht gedrängt an den Wänden des prunkvoll gestalteten Gebäudes und es sind wirklich die namhaftesten Werke, die man sich vorstellen kann.

Der Eingang liegt etwas versteckt hinter einer Hecke. Du findest ihn, wenn du an Friedrichs Gruft vorbei Richtung Treppen läufst.

Öffnungszeiten: hat nur von Mai – Oktober geöffnet


Die Friedenskirche im Park Sanssouci

Die Friedenskirche im Park Sanssouci ist ebenfalls in der Zeit Friedrich Wilhelm IV. entstanden. Nach seinem Amtsantritt wählte er das Schloß Sanssouci als Wohnort und wünschte sich eine nahe gelegene Kirche. 

Entgegen früherer Überlegungen wurde sie dann nicht am Schloß Charlottenhof sondern im Marlygarten erbaut. 

Der König selbst hatte schon als Kronprinz Zeichnungen für das Kirchengebäude angefertigt. Er orientierte sich dabei an der frühchristlichen Kirche San Clemente in Rom.

Schon in der Sacrower Heilandskirche war ihm der Rundbogenstil, ein Stil der frühen christlichen Kirchenbauten wichtig gewesen. Eine weitere Kirche in diesem Stil, ebenfalls mit freistehendem Campanile (Glockenturm) findest du auf dem Friedhof Bornstedt.

Vorbild des Glockenturms der Friedenskirche ist der Campanile der Kirche Santa Maria de Cosmedin in Rom.

Es lohnt sich wirklich die Kirche in Sanssouci etwas genauer zu erkunden, denn sie birgt einige Schätze und Besonderheiten.

• Wunderschön finde ich den Arkadengang und den Kreuzgang mit dem grünen Innenhof.

• Die Kirche kann besichtigt werden. Betrachte unbedingt den vom König so gewünschten Marmorfußboden als ineinander verschlungenes Endlosband. 

• In der Apsis kannst du ein aus dem 13. Jahrhundert stammendes Mosaik bewundern, dass aus einer Kirche auf Murano bei Venedig nach Potsdam gebracht wurde. 

• Die dunkelgrünen Säulen des Altaraufbaus sind aus sibirischem Jaspis und waren ein Geschenk des Zaren Nicolaus I.

• Im Innenraum der Kirche befinden sich auch die Grabplatten von König Friedrich Wilhelm IV. und seiner Gemahlin, die in der darunter liegenden Gruft bestattet wurden.

Das Heilbronner Portal

Betrittst du die Kirche vom Marlygarten aus, fällt dir bestimmt das so gar nicht zum Stil passende Heilbronner Portal auf.

Es ist der originale Nachbau des romanischen Stufenportals am ehemaligen Refektorium des Kloster Heilbronn.

Ein Architekt und ein Tonfabrikant aus Berlin hatten die Idee das Portal nachzubauen. Dies geschah auch und zunächst stand es dann im Garten des Fabrikanten. Der erwünschte Ankauf des Portals durch König Friedrich Wilhelm III. erfolgte jedoch nicht und auch Friedrich Wilhelm IV. wollte das Portal auf keinen Fall an der Friedenskirche haben.

Schließlich schenkten die Erben des Fabrikanten das Portal dem König und erst zwei Jahre nach seinem Tod wurde es gegen den Willen von Peter Joseph Lenné doch an der Friedenskirche angebracht.

Das Original in Heilbronn wurde im II. Weltkrieg fast vollständig zerstört und so ist es nun doch noch möglich das schöne Stufenportal in seiner Gesamtheit zu betrachten. 

Öffnungszeiten:


Der Marlygarten

Der sogenannte Marlygarten liegt zwischen Eingang Grünes Gitter und der Friedenskirche. Er wurde 1715 für Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig als Küchen- und Nutzgarten angelegt.

In diesem Garten soll der junge Friedrich II. den damals gerodeten Bornstedter Höhenzug nördlich davon als Standort für sein Sommerschloss Sanssouci ausgesucht haben.

Nach dem Tod Friedrich Wilhelm I. blieb der Küchengarten als solcher erhalten. Friedrich II. ließ dort Südfrüchte, Kräuter und Gemüse kultivieren.

Erst durch den Bau der Friedenskirche erhielt der Garten eine andere Funktion. König Friedrich Wilhelm IV. gab in den 1840-er Jahren Peter Joseph Lenné und Gustav Meyer den Auftrag ihn in einen Landschaftsgarten umzugestalten.

Die Geschichte um den Namen Marlygarten

Friedrich I. Vater von Friedrich Wilhelm I. hatte eine Meierei bei Oranienburg errichten lassen. Als Vorbild für die Außenanlagen diente der Lustgarten des französischen Schlosses Marly-le-Roy von Ludwig XIV.

Friedrich Wilhelm der I. gab seinem Küchengarten ironisch diesen Namen, denn er wollte hier seine Bescheidenheit ausdrücken und sich von seinem prachtliebenden Vater distanzieren. Gleichzeitig aber mussten vornehme Berliner Militärbeamte, die Ernteüberschüsse zu vom König festgelegten Preisen kaufen. 

Der Marlygarten ist ein guter Anlaufpunkt, um die schöne Friedenskirche zu besuchen. Von hier aus gelangst du direkt zum Heilbronner Portal.


Neue Kammern

Geschichte der Neuen Kammern von Sanssouci 

1747 gab Friedrich II. den Auftrag für die südwestlich des Schlosses Sanssouci gelegenen Neuen Kammern. Ursprünglich als Orangerie, Theater und Konzertsaal geplant wurden sie schon 1768 zu einem Gästehaus umgestaltet. Der Neubau wurde vom Personal einfach Neue Kammern genannt und so hatte das Gebäude seinen Namen weg.

Die Neuen Kammern besuchen

Innen kannst du dir die berühmte Blaue Galerie, den Buffetsaal, die Ovidgalerie und den Jaspissaal ansehen oder du bewunderst im Westflügel das große Intarsienkabinett.

Alle Räume in den Neuen Kammern gelten als Spätwerk des friderizianischen Rokoko und sind original erhalten.

Mein Tipp: schau dir das Gebäude mit dem davor liegenden Obstgarten unbedingt auch von oben aus an. Dazu gehst du westlich vom Schloss Sanssouci den versteckten Weg an der Hecke entlang.

Auch wenn du dich von unten näherste bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die vielen Statuen. Probiere einfach mal verschiedene Blickpunkte auf die Neuen Kammern aus.

Öffnungszeiten: die Neuen Kammern sind nur von April – Oktober geöffnet

ÖPNV: Bus X15


Die Mühle von Sanssouci

Die Geschichte um den Müller von Sanssouci ist weithin bekannt. Demnach soll Friedrich II. im Streit mit ihm gelegen haben, da ihn das Geklapper störte. Doch stimmt das wirklich?

Ich sage nein, denn forscht man genauer nach, dann hat der König dem besorgten Müller Grevenitz ein Ersatzgrundstück östlich von Sanssouci gegeben. Auch befahl Friedrich II. die Mühle dürfe auf keinen Fall abgerissen werden, da sie dem Schloß zur Zierde gereiche.

Das passt doch eher zu Friedrich II. Denn er förderte den Aufbau von Mühlen und Handwerk in der Mark Brandenburg, führte hier die Kartoffel ein und baute Siedlungen für Zugezogene. 

Die Mühle von Sanssouci war schon weit vor dem Schloß vorhanden. Es handelte sich allerdings um eine für diese Gegend typische Bockwindmühle, die 1737-39 auf dem Wüsten Berg errichtet wurde. Schon in dieser Zeit hatte der Müller Grävenitz Streit mit den Eigentümern des Grundstücks und wollte die Pacht nicht zahlen. 

Die Holländerwindmühle, wie wir sie heute kennen, kam zwischen 1787-91 unter der Herrschaft von König Friedrich Wilhelm II. hinzu. Er ließ die alte Mühle abreissen und durch eine Galerieholländermühle ersetzen, da diese wirtschaftlicher arbeitete.

Diese neue Mühle überstand den II.Weltkrieg nicht. Die heutige Mühle ist ein Nachbau und das Beste, in ihr wird wieder Korn zu Mehl gemahlen.

Betrieben wird die Mühle von der Mühlenvereinigung Berlin Brandenburg e.V.. Sie kann gegen Gebühr besichtigt werden. Außerdem befindet sich im Erdgeschoß der sehr zu empfehlende Mühlenladen. Dort kannst du Sanssouci Mehl kaufen, Brot, Gebäck und Produkte aus der Region.

Öffnungszeiten: die Mühle hat nur von Januar – November geöffnet


Im Sizilianischen Garten

Von der Mühle aus läufst du auf verschlungenen Pfaden in einen meiner Lieblingsgärten.

Ab 1856 kam der Sizilianische Garten in Etappen zum Park hinzu. Er ist kein typischer Barockgarten aber auch kein typischer englischer Garten.

Im Stil des Historismus angelegt werden die südländischen Gewächse, die ihm seinen Namen gaben, noch heute tief in der Erde versenkt. Dies sollte den Eindruck erwecken, man befinde sich wirklich in Italien.

Neben den Pflanzen gibt es auch hier viele Wasserspiele, Vasen und Skulpturen, die das Bild abrunden.

Dieser Garten lädt dich zum Verweilen und Flanieren ein. Er ist ab Mai am schönsten, dann, wenn nach den Eisheiligen die meisten Pflanzen wieder ihren Sommerplatz bezogen haben.

Vom Garten gibt es wunderbare Ausblicke auf die historische Mühle.


Botanischer Garten Potsdam

Das Gelände des 1950 angelegten Botanischen Gartens von Potsdam wurde schon zuvor als königliche Hofgärtnerei genutzt. Auf einer Fläche von 5 Hektar kannst du heute an die 9000 Pflanzen bewundern. 

Der Garten ist kostenlos zu besichtigen. Einzig für die Gewächshäuser zahlst du einen geringen Eintrittspreis.

Paradiesgarten

Ab 1841 ließ Peter Joseph Lenné nach den Wünschen des Königs einen 1,5 Hektar großen Paradiesgarten anlegen, der heute zum Botanischen Garten Potsdam gehört. 

Du findest ihn unterhalb der Brücke zum Orangerieschloß auf der westlichen Seite. Der Garten ist kostenfrei zu besichtigen und beherbergt heute unter anderem ein wunderschönes Alpinum.


Orangerieschloss im Park Sanssouci

Vom Paradiesgarten aus führt der Weg unter der breiten Brücke hindurch hinauf zum wunderschönen Orangerieschloß. Ich hab hier bewusst mal eine andere Perspektive gewählt als den Hauptweg. 

Die Neue Orangerie ist ein weiteres Gebäude, welches 1851-1864 unter Friedrich Wilhelm IV. zum Park Sanssouci hinzu kam. Es liegt am Nordrand der Parkanlage und wurde durch Ludwig Persius im Stil der italienischen Renaissance erbaut. 

Das Gebäude ist beeindruckende 330 Meter lang und damit das längste Gebäude im Park Sanssouci und wie früher wird es heute noch immer zur Beherbergung der vielen Kübelpflanzen genutzt. 

Geheizt wurde damals durch ein Kanalsystem im Boden, welches im westlichen Teil noch immer funktionstüchtig ist. 

An den schönen Mittelteil, die Skizzen kamen wieder von König Friedrich Wilhelm IV., schließen sich zu beiden Seiten die Orangerieflügel an. Die Mitte wurde für Gästezimmer genutzt.

Die Statuen in den Nischen symbolisieren die Jahreszeiten und Monate. Jede einzelne ist wunderschön.

Es gibt so viel zum Orangerieschloß zu erzählen, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Ich rate aber sehr viel Zeit für das Schloß und seine Außenanlagen einzuplanen.

Öffnungszeiten


Chinesisches Teehaus

Am Rande der barocken Gartenanlage steht ein Juwel des Rokoko, das 1754-56 nach Skizzen von Friedrich II errichtete Chinesische Teehaus. 

Du findest es südlich von Schloß Sanssouci und wenn du es entdeckst, wirst du wahrscheinlich staunend stehen bleiben, so unbeschreiblich schön ist es. 

Das Teehaus hat den Grundriss eines Kleeblattes, Vorbild war hier ein Gartenpavillon im Schlosspark von Lunéville in Frankreich.

Das schöne Teehaus ist nach dem üppigen Orangerieschloss eine willkommene Abwechslung.

Öffnungszeiten: nur von Mai bis Oktober geöffnet


Römische Bäder

Die Römischen Bäder gefallen mir ausgesprochen gut. Sie gehören in die Ära Friedrich Wilhelm IV. und spiegeln seine Italiensehnsucht wieder. 

Du findest das Ensemble verschiedener Gebäude nordöstlich von Schloß Charlottenhof, am Maschinensee gelegen. 

1829-30 enstand ein Gärtnerhaus im italienischen Stil und ein Teepavillon im Stil eines antiken Tempels. 1832 kam das Gärtnergehilfenhaus ebenfalls im italienischen Stil hinzu. 

1834-40 schließlich entstanden die namensgebenden Römischen Bäder im antiken Villenstil. In ihnen wurde wohl nie gebadet.

Verbunden wurden die Gebäude durch Pergolen und Arkaden, die Pläne dafür stammen aus der Feder des Königs höchstpersönlich, umsetzen durfte sie Friedrich Schinkel.

Der künstliche Maschinensee, der von Peter Joseph Lenné angelegt wurde, erhielt seinen Namen nach einen Dampfmaschinenhaus, welches dort am Ufer stand. Es wurde 1923 abgerissen. Heute markiert eine Brunnenschale den Standort.

Öffnungszeiten


Schloß Charlottenhof

Wir befinden uns hier auf dem Gelände eines ehemaligen Gutes welches einst nicht zum Park Sanssouci gehörte. 1758 stand hier ein schlichtes Haus, in dem der Kastellan Friedrich II. Jan Boumann wohnte. 

Ab 1790 gehörte das Haus der Frau eines Kammerdieners von Friedrich II. Ihr Name war Charlotte von Gentzkow. Jetzt weißt du, woher Charlottenhof seinen Namen bekam.

Ab 1826 wurde es nach Plänen des damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. von den Architekten Schinkel und Persius zu einem Sommerschloß umgebaut. Sein Schloß Siam, wie es der Kronprinz selbst nannte.

Da Friedrich Wilhelm IV. als Kronprinz nur wenige Mittel zur Verfügung standen ist das Schloss schlicht, im klassizistischen Stil gehalten. Bemerkenswert ist jedoch, dass jedes Zimmer im Inneren in Bezug auf Material und Farbe eine andere Gestaltung erhielt. Das Zeltzimmer, einem römischen Feldherrenzelt nachempfunden ist ein Beispiel dafür. 

Die Inneneinrichtung ist größtenteils original erhalten. Schloß Charlottenhof kann in den Sommermonaten besichtigt werden.

Über einen Arkadengang gelangst du in den von Peter Joseph Lenné und dem Hofgärtner Hermann Sello gestalteten Garten. 

Öffnungszeiten: nur von Mai bis Oktober geöffnet

ÖPNV: Bus 605 oder Tram 94


Hippodrom

Das Hippodrom liegt im sogenannten Park Charlottenhof, nahe beim Schloss Charlottenhof, mit dem es durch eine Sichtachse verbunden ist.

Es kam erst unter Friedrich Wilhelm lV. hinzu, der den Park um das Schloß Charlottenhof reichhaltiger ausstatten wollte. Daher wurde es nie seinem Namen nach genutzt. Es war ein Garten, der in seiner Form an ein antikes Hippodrom erinnerte.

Heute ist die Form mit berankten Bögen eingefasst.

Besonders schön finde ich das Stibadium mit dem Brunnen und der Bronzefigur auf dem Rand.

Das Hippodrom ist ein ruhiger Ort, den kaum jemand entdeckt, der nicht tiefer in den Park eindringt.


Freundschaftstempel

Der 1768-70 errichtete Monopterus in der Nähe des Neuen Palais ist Friedrichs Lieblingsschwester Wilhelmine von Bayreuth gewidmet. An diesem Bauwerk ist bedeutend, dass es einen Bezug zu Neuruppin hat. 

1735 ließ der junge Friedrich dort einen Apollotempel in einem Zier- und Nutzgarten errichten, er diente später als Vorbild für den Freundschaftstempel in Sanssouci.


Antikentempel

1768-69 kam der Antikentempel zum Park Sanssouci hinzu. Er liegt westlich in der Nähe des Neuen Palais und hat eine Sichtachse zum Freundschaftstempel.

Friedrich II bewahrte hier seine Sammlung antiker Kunstgegenstände auf.

Heute kann der Antikentempel nur noch von Außen besichtigt werden, da sich im Inneren seit 1921 ein Mausoleum für Mitglieder der Hohenzollern befindet.


Drachenhaus

1770-72 ließ Friedrich II. am Nordrand des Parks das Drachenhaus im Stil einer Chinesischen Pagode errichten. Als Vorbild diente hier die mehrgeschossige Pa Ho Pagode in Südchina. Die Drachen selbst aber hatten die Pagode in Kew Garden in London zum Vorbild. Heute sind es Kopien, die du dir dort einmal genauer betrachten solltest. Sie sind so detailreich und wunderschön.

Im Drachenhaus, welches nur 6 Jahre nach dem Chinesischen Teehaus entstand war der Wohnsitz des Winzers, der den nahegelegenen Weinberg bewirtschaftete. Mit dessen Arbeit war Friedrich II. nie wirklich zufrieden aber heute, mit besseren Anbaumethoden und mehr Wissen, kannst du frische Trauben am Berg reifen sehen.

Später wohnte dann der Aufseher des Belvedere auf dem Klausberg dort und seit 1934 ist es ein beliebtes Café und Restaurant im Park Sanssouci.


Belvedere auf dem Klausberg

Nach Vollendung des Neuen Palais plante Friedrich II. die Verschönerung der Umgebung. Dazu gehörte auch ein Belvedere, welches er 1770-72 auf dem nahe gelegenen Klausberg errichten ließ. 

Es war das erste gemauerte Belvedere in der Stadt Potsdam und das letzte Schmuckgebäude der friderizianischen Ära im Bezug auf Sanssouci.

Tipp: von hier oben hast du einen schönen Blick über den Weinberg bis zum Neuen Palais.

ÖPNV: Bus X15

Öffnungszeiten: nur an wenigen Tagen geöffnet


Neues Palais

Das riesige Barockschloß Neues Palais begrenzt den Park Sanssouci auf der Westseite. 1763-69 ließ Friedrich es als Zeichen seines Sieges errichten. Es war die letzte Schöpfung Friedrichs II. im Park. 

Das Neue Palais gilt als das größte deutsche Barockschloß. Es hat eine Frontlänge von 220 Metern, auf der Balustrade und den Sockeln stehen über 400 Großfiguren, im Inneren gibt es mehr als 220 Räume.

Ich kann dir unbedingt den Muschelsaal ans Herz legen, den fand ich besonders schön. Über 20.000 Mineralien, Erze, Muscheln und Schnecken zieren diesen Saal. Nicht alles kann zu Friedrich II. Lebzeiten hinzu, er wurde von den folgenden Bewohnern des Schlosses fortlaufend ergänzt.

Auch das Schloßtheater möchte ich hier erwähnen. Es ist einer der schönsten noch erhaltenen Theaterräume des 18. Jahrhunderts. Konzipiert wurde der Saal wie ein Amphitheater jedoch ohne Königsloge, da Friedrich II. gern in der ersten Reihe saß.

Das Theater kann nur außerhalb des Spielbetriebes besichtigt werden und auch die Königswohnung unterliegt Einschränkungen. Ich verlinke dir unten die entsprechenden Seiten. 

ÖPNV: Vom Hauptbahnhof aus erreichst du das Neue Palais mit dem Bus 605.

Öffnungszeiten

Communs

Die Communs sind zwei Wirtschaftsgebäude, die Küchen, Dienerschaft, Gästezimmer und Pferdeställe hinter einer Schlossfassade verbargen.

Ihre Größe ist den Proportionen des Neuen Palais angepasst, denn ihr Zweck bestand auch darin, das Ödland und die Sümpfe, die westlich von Sanssouci vorherrschten zu verbergen.

Friedrich II. ließ sie im Stil des preußischen Barock erbauen, der weniger üppig und kostengünstiger war als der übliche Barockstil. Ein Beispiel: Friedrich II. ließ die Klinker an der Fassade aus Kostengründen nur aufmalen. 

Vorbild für die Gebäude war der Grand Commun in Versailles.

Vom südlichen Commun führt ein unterirdischer Tunnel zum Neuen Palais, der aber erst 1896 unter Kaiser Wilhelm II. hinzu kam, der sicher im Winter kein kaltes Essen serviert bekommen wollte.

Das konnte Friedrich II. nicht passieren, denn das Neue Palais wurde von ihm nur im Sommer für seine Gäste genutzt.

Tipp: heute ist die Uni Potsdam in den Communs unter gebracht, deshalb kannst du an den Uni Tagen auch einen Blick hinein werfen ohne Eintritt zu zahlen. 

Tipp: von den Communs hat man einen fantastischen Blick auf das Neue Palais und man ist meist alleine da oben. 

Triumphtor am Neuen Palais

1763-67 ließ Friedrich II. das Triumphtor und die Säulengänge gegenüber dem Neuen Palais erbauen, die die beiden Communs (französisch für Wirtschaftsgebäude) miteinander verbinden. Die Grundplatten der Kolonnaden liegen 1 Meter über dem Boden, so dass man erhöht über den Mopke, den mit Ziegeln gepflasterten Platz blicken kann.

Zu Zeiten Friedrich II. pflasterte man Straßen und Plätze mit Backsteinen, hochkant, damit sie nicht so leicht splittern. Der Mopke ist übrigens noch original erhalten, du wandelst da über Steine, die wirklich zu Friedrich II. Lebzeiten gelegt wurden.

Der Kolonnadenbogen hat 158 Säulen, durch die man flanieren kann. Es lohnt sich auch nach oben zu gucken, dort sind noch Teile der originalen Ausgestaltung erhalten. 

Der Triumphbogen ist 24 Meter hoch und das ganze Ensemble wird natürlich wieder von Sandsteinfiguren gekrönt 

Kurzinfos & Reisetipps für Potsdam Sanssouci

  • Touristinformation: befindet sich hinter der historischen Mühle & neben dem Neuen Palais auf der Westseite des Parks
  • beste Reisezeit: April bis Oktober, danach schließen einige Gebäude und die Pflanzen sind in der Orangerie. Der Winter ist dennoch sehr schön, um Sanssouci zu erkunden
  • Orientierung: es stehen Tafeln an allen markanten Punkten des Parks. 
  • EintrittPark kostenfrei | Schlösser & Gebäude: Kombiticket oder Jahreskarte (ich empfehle die Jahreskarte)
  • ÖffnungszeitenPark: rund um die Uhr 
  • Parkplätze: kostenpflichtig, es sind mehrere Parkplätze vorhanden. Ich empfehle aber außerhalb zu parken und den ÖPNV zu nutzen.
  • Wohnmobilstellplatz: gibt es am Krongut Bornstedt, ich verlinke die WebsiteAdresse: Potsdamer Str. 196, 14469 Potsdam
  • ÖPNV: Tram 94 bis Luisenplatz Süd, Bus X15 (hält an mehreren Parkeingängen) Bus 605 hält am Schloß Charlottenhof und am Neuen Palais
  • Gastronomie: Drachenhaus • Kantine am Neuen Palais • Mövenpick Restaurant & ein kleines Café in der Nähe der historischen Mühle | meine Empfehlung: außerhalb von Sanssouci essen gehen
  • Hunde: an der Leine erlaubt
  • Fahrräder: es gibt fahrradfreie Bereiche im Park, meist um die Sehenswürdigkeiten. Ein Fahrrad macht wirklich Sinn, da der Park sehr weitläufig ist.
  • Kinder: für Kinder & Familien geeignet, kein Spielplatz im Bereich der Sehenswürdigkeiten
  • Toiletten: gibt es an den Tourist Informationen im Park. Leider gibt es keiner öffentliche Toiletten im Außenbereich.
  • Website des Betreibers für alle Infos
  • Landkreis: Potsdam
  • Adresse: Maulbeerallee, 14469 Potsdam
  • Link zur Tour bei Komoot
Friedrich Wilhelm IV.

Ich bin Tina, Gründerin von Reisechronistin. Willst du mehr über mich erfahren, dann klicke aufs Bild.

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Mein Fazit zum Park Sanssouci in Potsdam

Ich hab es sehr genossen im Park zu flanieren, er ist wirklich einer der beeindruckendsten Landschaftsparks, den ich je besucht habe. Abwechslungsreich und wunderschön. Man sollte allerdings ausreichend Zeit einplanen.

Für die Schlösser und Gebäude kann ich dir die Jahreskarte ans Herz legen. Damit hast du dann freien Eintritt in alle Schlösser der Stiftung und das sind in Berlin, Potsdam und Brandenburg ziemlich viele. Außerdem kannst du so auch die begehrten Sonderführungen erhaschen, bei denen du noch tiefer in die Bereiche der Schlösser eindringst.

Wenn es möglich ist, wähle für deinen Besuch Mittwoch bis Donnerstag aus, denn dann ist weniger los. Montag sind die meisten Schlösser zu, schau bitte bei den Öffnungszeiten. Wenn du nicht in die Schlösser möchtest, bietet sich der Montag natürlich an.

In den versteckten Bereichen habe ich kaum andere Menschen getroffen und am liebsten nehme ich mein Picknick mit Aussicht im Monopteros auf dem Ruinenberg ein. 

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